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Krippen Meditation für Kinder

Sprecher 1: Heute ist heiliger Abend und wir freuen uns über die Geburt Christi. Vor Jesus Ankunft waren im Stall nur ein paar Tiere, vielleicht ein Esel und ein Ochs, ansonsten war der Stall leer, so wie dieser hier (deutet auf die leere Krippe)

Sprecher 2: Auch unser Herz ist oft leer, aber gute Gedanken geben uns das Gefühl von Herzlichkeit und Wärme. Sie sind wie der warme Atem der Tiere in diesem Stall, die das Haus für das neugeborene Kind wärmen.

– Einer der Sprecher stellt Ochs und Esel in die leere Krippe, von weihnachtlicher Musik untermalt.-

Sprecher 1: Maria und Josef fanden keine Unterkunft mehr. Es gab keine Herberge, die sie noch aufgenommen hätte. Da sahen die beiden den Stall – hier war noch Platz!

Sprecher 2: Auch in uns ist oft kein Platz mehr für Gedanken an andere. Unser Denken kreist nur um uns und unsere Gefühle und Wünsche. Öffnen wir jedoch unser Herz, haben wir auf einmal Zeit und Platz für andere.

– Einer der Sprecher stellt Maria und Josef in die Krippe, wieder weihnachtliche Musik –

Sprecher 1: Das göttliche Kind kam also zur Welt in einem armseligen Stall. Es kam zur Welt als Ärmster der Armen. Aber das Kind sah nicht die Armut, sondern es sah nur die Menschen und blickte ihnen freundlich entgegen.

Sprecher 2: Auch wir sollten nicht nur auf uns schauen. Lasst uns in die Herzen der Menschen blicken und sie freundlich und gütig behandeln.

– Das Jesuskind wird in die Krippe gelegt, weihnachtliche Musik –

Sprecher 1: Auf dem Feld waren die Hirten und wachten bei ihren Schafen. Manche schliefen beim wärmenden Feuer. Sie dachten wohl pflichtbewusst an ihre Arbeit und ahnten nichts von dem überraschenden Ereignis, dessen Zeugen sie bald werden würden. Ein Engel Gottes kam zu ihnen und sprach sie an: „Fürchtet Euch nicht, ich verkünde Euch eine große Freude! Euch ist heute der Heiland geboren!“

Sprecher 2: Auch wir denken meist nur an unsere Sorgen und Pflichten, aber wir sollten nicht vergessen, bereit zu sein wie die Hirten, auch überraschende Ereignisse wahrzunehmen. Es wäre schade, würden wir sie verschlafen! Leider empfinden wir aber oft Misstrauen und Furcht vor Neuem und noch nie Dagewesenen. Wir sollten uns bemühen, auch Unbekanntem freundlich entgegen zu blicken und ein bisschen mutiger durchs Leben zu gehen.

– Die Hirten werden zur Krippe dazugestellt, gemeinsam mit ihren Schafen, weihnachtliche Musik –

Sprecher 1: Die Hirten machten sich auf den Weg zum Stall, um das Neugeborene zu begrüßen. Da hörten sie die Engel, die sangen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden!“

Sprecher 2: Es ist wichtig, auf andere zuzugehen und ihnen zuzuhören, zu versuchen, sie zu verstehen. So kommt man dem göttlichen nahe und wer Gott nahekommt, der ist auch eher bereit, mit den Menschen in Frieden zu leben und ihnen zu verzeihen.

– Einer oder mehrere Engel werden zur Krippe gestellt, Musik-

Sprecher 1: Vor dem Stall ist es dunkel, aber drinnen ist es hell; auch der Himmel ist nächtlich dunkel, nur die Sterne bringen Licht. Die vielen Kerzen am Weihnachtsbaum sind ein Sinnbild für unsere Herzen. Ohne die Kerzen wäre es jetzt hier dunkel und wir könnten uns nicht sehen. Mit jeder Kerze wird es wärmer und heller.

Sprecher 2: Jemand hat diese Kerzen angezündet, um Licht, Wärme und Herzlichkeit in diesen Raum zu bringen. Wenn Dir jemand Herzlichkeit und Wärme entgegenbringt, strahlst auch Du dieses Licht und diese Wärme aus und kannst sie weitergeben und das Leben anderer mit Vertrauen und Wärme erhellen – Tag für Tag für eine friedlichere und freundlichere Welt.

– Der Stern wird an der Krippe befestigt und die beiden Sprecher stelllen zu beiden Seiten der Krippe eine brennende Kerze auf, Musik –

Einsenderin: Sabine Rössler