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Silvester

46 v. Chr. ließ Julius Cäsar den Jahresanfang vom 1. März auf den 1. Jänner verlegen. Lange kämpfte die katholische Kirche gegen dieses bürgerliche Neujahr und versuchte stattdessen den 6. Jänner (Epiphanie, Dreikönig) als Neujahrsbeginn einzusetzen. Sie scheiterte damit, doch im bäuerlichen Leben hielt sich der 6. Jänner bis ins 20. Jahrhundert. So beginnen die Höttinger Burschen mit dem „Aperschnalzen“ schon in der Silvesternacht. Sie geben dann bis zum Dreikönigstag Ruhe, um von diesem Tag an bis zur Fastnacht wieder „schnöllen“ zu gehen. Am Silvester sowie am Vorabend von Weihnachten und Dreikönig wird geräuchert.

Von Mag. Anton Prock

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