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Stille Nacht – heilige Nacht (einmal anders)

dort kommt durch Hungern die Not,
durch unsere Waffen der Tod

Stille Nacht – heilige Nacht,
Den Schwachen das Schwachsein bewußter macht
Den Kindern durch Schenken die Liebe ersetzt
Die Mütter vor betrunkenen Vätern beschützt
wo man von Tränen gerührt
einmal im Jahr dem Pfarrer zuhört

Stille Nacht – heilige Nacht,
auch heute werden wir bewacht,
weil keiner mehr richtig dem Anderen vertraut
man statt Vertrauen nur Grenzen aufbaut
und die Bombe kaum hört,
die uns langsam von innen zerstört

Stille Nacht – heilige Nacht,
irgendwo wird grad einer umgebracht
im Namen des Friedens, des Glaubens, der Macht
wird grad eine Waffe in Stellung gebracht
schliesset Augen und Ohren fest zu
und beschenkt Euch weiter in seliger Ruh

Einsender: Robert